Gegen den pädagogischen Aufruf zum zivilen Ungehorsam
Gezielte Familienpolitik basiert auf der Förderung unserer Jugend für ein Demokratiebewusstsein. Dazu gehören Polit-Tage an den Schulen, Präsentationen von Jungparteien, Podiumsdiskussionen mit Politikerinnen und Politikern oder Besuche von Parlamenten. Das Kinderparlament der Stadt Bern, leistet hier einen wichtigen Beitrag.
Die jungen Menschen sollen sich unbedingt auf demokratische Art und Weise ausdrücken dürfen. Die Demokratie lebt von kritischem Denken. Gerade als CVP Politiker wo die Familie ein Kernanliegen ist begrüsse ich freie Entfaltung und Eigenverantwortung. Aber die erwähnte Veranstaltung hat damit rein gar nichts zu tun. Erwachsene, vereinzelte Pädagogen und Anti-AKW Gegner instrumentalisieren Kinder und Jugendliche. Am kommenden Donnerstag 26.5.2011 tagt das Kinderparlament wieso wurde diese unbewilligte Kundgebung nicht im Rahmen des Kinderparlaments organisiert?
Eine glaubwürdige Bildungspolitik heisst, wir garantieren Kindern und Jugendlichen Mitsprache, Sicherheit, Rechtsgleichheit und Schutz vor Willkür und Diskriminierung. Es ist die Aufgabe der Politik dann besonders genau hinzuschauen wenn Erwachsene oder Organisationen für ihre Politik Kinder und Jugendliche vorschieben und so beispielsweise die Neutralität der Schule und der Bildung gefährdet ist. Leider ist die erwähnte Aktion alles andere als selbstbestimmt. Sie ist inszeniert, instrumentalisiert und die Kinder werden von der von der Anti-AKW Bewegung ausgenutzt. Die linke Stadtregierung duldet dieses Vorgehen.
Die Konferenz der Schulleiter der Stadt Bern (KSL) hat sich mit dem angekündigten Schülerstreik befasst und ohne Gegenstimme eine Empfehlung an die Schulkreise abgegeben. «Eltern können für Schülerinnen und Schüler, die am Streik teilnehmen wollen, einen freien Halb Tag beziehen», sagt Rolf Rickenbach, Co-Präsident der KSL. Damit erteilt die Volksschule eine „Carte Blanche“ für diese unbewilligte Kundgebung. Das Gymnasium Kirchenfeld prophezeit: Die Schüler würden bestimmt «kreative Wege» finden, um den Bezug eines freien Halbtags zu umgehen.
Dringliche Interpellation Anti-AKW Kundgebung anstelle von Schulunterricht


